Beiträge von MrPizza

    Die Unterstützung des Elektromotors beim HEV wird automatisch gesteuert. Du hast keinen direkten Einfluss darauf. Bei meinem HEV pendelt der Akkustand zwischen 25% und 75%.

    Je nachdem welche Leistung Du abforderst, liefert der E-Motor zusätzlichen Vortrieb parallel zum Verbrenner. Beim Cruisen in der Stadt und auf der Landstraße läuft der E-Motor aber auch sehr häufig allein.

    Die möglichen Strecken liegen dabei bei wenigen hundert Metern bis vielleicht 2 km (das war mein Maximum).

    Beim Verbrauch interessiert mich der Momentanverbrauch eher nicht. Für mich zählt, wie weit ich mit einer Tankfüllung komme. Mein Maximum waren über 900 km bei 5.36 Liter im reinen Stadtverkehr in Berlin. Mein Minimum waren knapp 600km bei 8,66 Liter komplett auf der Autobahn. Da waren wir mit 4 Leuten, Gepäck bis unter das Dach und Dachbox unterwegs. Vmax waren 130-140 wegen der Dachbox.


    Der Momentanverbrauch bei 130-140 AB sollte je nach Verkehrsaufkommen und Streckenführung bei 8-9 Litern liegen. Beim Cruisen sind veilleicht auch mal knapp unter 8 Liter möglich.


    Ich fahre meinen HEV jetzt knapp 32000 km und der Verbrauch über alles liegt im Schnitt bei rund 6,6 Liter. Kannst Du in meinem Spritmonitor einsehen.

    Hallo,

    ich habe zwar nur den HEV, antworte aber trotzdem mal.

    Vor zwei Jahren hatten wir unseren üblichen Kroatien - Urlaub. Vier Leute, voll bis unter das Dach und mit Dachbox.

    Von Berlin über Bayern (Verwandte meiner Frau besuchen) bis nach Zadar sind das über 1400 km pro Strecke.

    Insgesamt waren wir knapp 4000 km unterwegs. Davon ca 2700 km Autobahn (max 140 wegen der Dachbox) und knapp 1300 km Landstraße und fahren im Ort.

    Im Schnitt haben wir rund 7.5 Liter verbraucht. Spitzenverbrauch über eine Tankfüllung waren 8.66 Liter von Berlin nach Bayern. Das Minimum waren 5,98 Liter über eine Tankfüllung auf Landstraße und vor Ort.

    Zu Hause verbrauche ich weniger, aber Autobahn bei 130-140, vor allem mit Dachbox verhagelt einem den Verbrauch.

    Ich habe ja nur den HEV. Ich glaube aber, dass auf längeren Autobahnetappen wie in unserem Urlaub der HEV-Modus auch für PHEV keine schlechte Wahl ist. Der Tucson ist ja kein Ladeweltmeister, da denke ich, das laden unterwegs nicht so gut möglich ist.

    Beim HEV muss man unterscheiden zwischen "Wagen starten" und "Verbrenner starten". Mit dem Startknopf weckt man den Wagen, der dann normalerweise im Elektromodus im Betrieb ist.

    Der Verbrennungsmotor wird dann bei Bedarf dazugeschaltet. Das kann im Winter wegen der Heizung sein oder wenn der HV-Akku einen niedrigen Ladestand hat (bei mir ab 25 %) oder wenn es flott vorangehen soll und mehr Vortrieb gebraucht wird. Der Verbrenner ist bei mir bisher immer angesprungen, auch bei niedrigem Ladestand des Pufferakkus.

    Der kleine 12 V-Pufferakku wird immer über den HV-Akku geladen, wenn das Auto "an", also in Betrieb ist (der Verbrennungsmotor muss dazu nicht zwingend laufen). Längere Standzeiten führen dazu, dass der Pufferakku an Ladung verliert. Das 12 V-System kann dadurch aus dem Tritt geraten und einige Einstellungen gehen verloren. Welche das sein können, ist im Post #3 von "Sportmuffel" ausgelistet.


    Bei mir geht die Klimaeinstellung und der Kilometerzähler "nach dem letzten Tanken" verloren. Wenn der Wagen in Betrieb ist, wird der Pufferakku geladen. Das braucht aber auch Zeit (siehe Post #3). Bei genügend Ladung und nach dem 12 V-Reset kann man die Einstellungen wieder neu setzen.

    Der Hochvoltakku wird immer geladen, wenn der Verbrenner läuft. Ebenso, wenn der Wagen nur rollt (an eine Ampel oder auf einem leichten Gefälle sogar mehr). Das wird sehr gut geregelt. Der Ladezustand bewegt sich dabei zwischen 30% und 70%. Darunter steigt auf jeden Fall der Verbrenner ein und darüber wird auf jeden Fall der HV-Akku mit dem E-Motor genutzt. Auf der Autobahn steigt der Ladezustand recht schnell an. Aber auch da steigt der E-Motor ein (je nach Verkehr beim Rollen lassen oder auf leichtem Gefälle, auch bei 130 km/h). Die Energie im HV-Akku wird wenn immer möglich genutzt.

    Der kleine 12 V Pufferakku wird dabei vom HV-Akku gespeist. Bei längeren Standzeiten kommt das 12 V - System ein wenig aus dem Tritt. Dann nutzt man die Resettaste und das System ist wieder im Lot.

    Mein Tucson ist bisher immer angegangen. Wir fahren auch sehr oft nur Kurzstrecken (5 - 10 km), sind aber regelmäßig unterwegs.


    Mir kommt es so vor, dass das Hauptaugenmerk auf dem Hochvoltsystem liegt und das 12 V - System dabei mit geregelt wird.

    Hallo.

    Partikelfilter haben alle Verbrenner. Ich kann es nicht belegen, aber gefühlt berichten HEV-Fahrer eher weniger über Probleme damit.

    Der HEV hat keine klassische 12 V - Batterie mehr. Hier ist eine kleine 12V - Pufferbatterie im oder am Hochvoltakku integriert. Das funktioniert aus meiner Sicht bisher sehr gut. Bei längeren Standzeiten (ab ca.10 Tagen) kann es sein (muss aber nicht), dass der Wagen Einstellungen "vergisst". Bei meinem ist aufgefallen: Der Kilometerzähler "seit dem letzten Auftanken" war auf Null oder die Klimaeinstellung musste von mir neu eingestellt werden. Beides ist mir in den letzten gut 30.000 km 2x passiert (Standzeiten nach längeren Urlauben ohne Auto).

    Startschwierigkeiten kennt mein Auto auch im Winter bei Minusgraden nicht. Der HEV startet grundsätzlich elektrisch und nimmt dann bei Bedarf den Verbrenner dazu. Im Winter passiert das sofort, weil die Heizung mit Motorwärme versorgt werden muss.


    So, erstmal genug.

    Was willst Du noch wissen?

    Wir haben bei uns im Fuhrpark noch einen Polo Diesel (Bj. 2013, 1,6 Liter, 105 PS, "Schummelmotor").

    Dieser hat auch schon einen DPF. Die Regeneration ist jedesmal spürbar, läuft aber sauber durch. Auch nach 120 Tkm haben wir keine Probleme mit dem DPF. Vielleicht haben wir ja nur ein "glückliches" Auto oder VW hat dieses Thema gut im Griff.

    VW musste aber bei diesem Motor das Mapping neu programmieren. Danach läuft wohl die Abgasrückführung nicht mehr so "optimal". Letztes Jahr hat sich nach 100 Tkm das AGR-Ventil verabschiedet.


    Diesel-Motoren waren mal einfache, nahezu unkaputtbare Motoren. Das hat sich deutlich verändert.

    Wie schon empfohlen, schaue Dir die Ausstattungslinien mal an und sondiere, was Du unbedingt haben willst und was Dir sonst noch gefällt. Das wichtigste ist natürlich auch in den einfachen Modellen enthalten. Einige besondere Sachen gibt es aber nicht für alle Ausstattungsvarianten. Bei mobile.de kannst Du auch direkt nach den Austattungsvarianten suchen und diese dann ergänzen.

    Ich habe ein "Prime"-Modell. Da ist z.B. das Soundsystem und das Sitzpaket enthalten. Wenn Dir so etwas wichtig ist, kannst Du bei mobile.de gleich nach der "Prime"-Ausstattung suchen. Für das was da inklusive ist, finde ich den Preis sehr fair.

    Bei meinem Fahrersitz habe ich auch ähnliche Gebrauchsspuren. Sind vielleicht einen Tick weniger ausgeprägt, aber deutlich sichtbar.

    Die Spuren kamen bei mir auch recht schnell, haben sich aber seit 2 Jahren nicht weiter verändert. Die Oberfläche ist nach wie vor Top und die Sitzpolsterung weiterhin straff.

    Die Spuren gibt es nur beim Fahrersitz. Mein Sitz muss 120 kg verteilt auf 180 cm verarbeiten und wird natürlich deutlich mehr durchgewalkt als bei einem Floh mit 80 kg.


    Ich glaube, so ein Ledersitz muss eingesessen werden. Leder verändert sich durch Temperatur, Feuchtigkeit und Belastung viel mehr als Stoff. Wenn die Spuren so bleiben wie sie sind und nicht größer werden oder die Oberfläche Macken bekommt und die Polsterung deutlich nachlässt, muss man sich keine Sorgen machen.


    Mein Sitz macht aber keine Geräusche. Nachfragen in der Werkstatt kann aber trotzdem nicht schaden.

    Garantieabwicklung bei EU-Fahrzeugen wird nur dann zum Problem, wenn der anbietende Händler seine Hausaufgaben nicht macht. Die Fahrzeuge müssen im "deutschen" Hyundai-System registriert sein. Das kann eigentlich jeder Händler machen. Am besten natürlich der, der das Auto verkauft hat.