Beiträge von Fridspeed

    Ich habe mein Fahrzeug seit Ende Januar und bin bis jetzt ca. 2.700 Km gefahren. Meist nur in der Stadt und Landstraße. Hier fährt man zwangsläufig mehr gemächlich. Durchschnittsverbrauch laut BC 4,7.

    Über Ostern bin nun erstmalig längere Strecken gefahren. Etwas über 200 Km reine Landstraßen durch ein Mittelgebirge und etwas über 200 Km Autobahn mit zügiger Fahrweise bis 200 KM bei freier Strecke. Ich war gespannt auf den Verbrauch und wie lange der vollgeladene Akku hält.


    Über Land:

    Die Automatik sorgt dafür, dass der Akku nicht ganz leer geht. Es wird dafür gesorgt, dass noch eine ausreichende Reserve bleibt. Der Verbrauch sprang von 4,7Ltr. bis zu 4,9 Ltr. und bei überwiegender elektrischer Fahrweise auch wieder bis 4,7Ltr. zurück.


    Auf der Bahn:

    Teilabschnitte der Autobahn waren frei und ich wollte herausfinden, was die Motoren so können. Ich habe also Gas gegeben und es hat ungeheuren Spaß gemacht. Beschleunigung und Geschwindigkeit waren nach meiner Meinung sehr gut. Die 200 erreicht man zügig und das Fahrzeug läuft stabil und trotz SD auf Kipp schön ruhig. Ich bin begeistert. Die Beschleunigung macht Spaß und sorgt für Platz auf der linken Spur. Klar, es geht noch besser! Ich bin aber sehr zufrieden, denn mein Youngtimer – Cabrio mit 190 PS kann da nicht mithalten.

    Der Durchschnittsverbrauch ging auf 5,0 Liter hoch. Ich denke, damit darf man sehr zufrieden sein.


    Nebenher: Ich konnte nicht nur eine Reisegeschwindigkeit testen, sondern zum ersten Mal auch die Assistenz beim Fahren im Kolonnenverkehr erleben. Die Funktion ist klasse und hat sehr zuverlässig gearbeitet. Für mich ganz ungewohnt, wenn bremsen, beschleunigen, Abstandhalten vom System alleine bis zur eingegebenen Geschwindigkeit zuverlässig gemacht wird. Klasse, für jemanden, der dies noch nicht kannte. Auch Lenkrad loslassen geht. Das System lenkt dann unter Protest auf dem Display dennoch richtig weiter. Diese Funktion ist sicherlich nur für den Notfall und birgt auch seine Tücken. So wollte er anders fahren als ich beim schnellen Spurwechsel, ohne Gefahr durch andere Fahrzeuge, nicht schnell genug den Blinker gesetzt hatte.


    Interessant, welche Meinungen hier aufeinander treffen.

    Ich bin der Meinung, dass Hyundai sicherlich in der Lage ist die Elektronik auf eine AHK einzustellen. Mein vorheriges Fahrzeug habe ich bei einem Karosseriebauer nachrüsten lassen und es passte alles. Auch mit dem Rückfahrsystem. Natürlich bringt es jetzt im Nachhinein nichts mehr, sich über die Situation auszulassen. Ein schlechtes Fahrzeug ist der Tuscon deshalb keinesfalls. Vielleicht findet unsere Kritik hier den Weg zu Hyundai und es gibt bald eine Lösung.

    Ich habe die AHK praktisch nur für den Fall der Fälle geordert. Ich habe einen Fahrradträger, diesen aber noch nicht benutzt. Meine Frau kann leider kein Fahrrad mehr fahren. Irgendwann werde ich die Kupplung mit Träger sicherlich nutzen. Wenn es dann laufend nur piepst, würde ich dies nicht als normal sondern als Fehler des Händlers ansehen, der die Anlage verbaut hat. Sicherlich läßt sich das System nicht auf Dauer abschalten. Spätestens beim Neustart ist es wieder aktiviert. Ich kann nachvollziehen, dass dies jemanden mit regelmäßigen Anhängerbetrieb nervt.

    Schließlich handelt es sich um einen SUV, der für eine Nutzung über einem normalen PKW hinaus ausgestattet sein sollte. Auch bei Hyundai! Egal wo der Hersteller herkommt. So exotisch ist eine AHK in der heutigen Zeit nun wirklich nicht.

    Ich hatte mich im Vorfeld eigentlich schon für einen Cupra Plug in Hybrid entschieden, bevor ich dann den Tucson kennen lernte. Der Supra kommt aus Spanien und hätte eine elektrisch ausfahrbare Anhängerkupplung werkseitig haben können. Das Hyundai hier auf Zubehör zurückgreifen muss, hat mich verwundert.

    Immerhin wird der Tucson auch in Europa (Tschechien) und nicht in Asien gebaut.

    Da es sich immer nur um Nachrüstlösungen bei Hyundai handelt kann man leider auch nichts besseres erwarten, bei anderen Herstellern die sowas ab Werk verbauen können ist das immer deutlich besser gelöst.


    Die Abnehmbare AHK ist auch nicht das gelbe vom Ei, aber meiner Meinung nach deutlich besser an und abbaubar wie wenn man die Schwenkbare aus ihrem Versteck holen muss, bei der Abnehmbaren muss man am ende nur noch das blöde Teil wieder Kofferraum verstauen.


    Gruß
    Maik

    So ist es aus meiner Sicht auf den Punkt gebracht.👍

    Hyundai sollte hier etwas anspruchsvoller vorgehen.

    Hi Diddi,


    nicht einmal eine abnehmbare AHK für ganze 1200 Tacken? =O

    Dann muss ich mit 1190 und einer abnehmbaren AHK wohl ruhig sein. :rolleyes: Und ja, etwas Besonderes sind diese AHK von MVG wirklich nicht. Aber eben halt für Hyundai zugeschnitten.


    Gruß

    Frid

    Ich lade die Lagebilder der beiden Hupen mal hoch, der Typ ist leider nicht ersichtlich;

    Hupe_1.PNGHupe_2.PNG


    Genaueres dann vielleicht von #STE7119 (nach seiner Genesung) :thumbup:.

    Vielen Dank für die Bilder!


    Ich denke, einen Teil der Abschwächung des Tons ist schon der nicht optimalen Bauweise geschuldet. Besser ausgerichtet und freier, höher verbaut, dann würde die Stärke des Tones vermutlich ausreichen.

    Gibt es im Tuscon etwa unterschiedliche Hupen?🤭

    Auch meine Frau hat bereits den etwas schwachen Piepton kritisiert.

    Normal hupt man natürlich eher wenig. Wenn ich durch den Tunnel fahre und zur Warnung länger hupe, fällt es mehr auf. Ich glaube, die Hupe von meinem Motorrad bringt mehr.

    Natürlich kann man eine Hupe leicht austauschen. Ich wollte aber zunächst erfahren ob dies vielleicht bereits jemand gemacht hat. Diese Erfahrungen hätten hilfreich sein können.


    Natürlich ist mir klar, dass nicht jeder ca. 700 Meter vor seinem Haus durch einen Tunnel unter der Eisenbahn durchfahren muss.😉😁 Ich muss ja auch nicht zwingend hupen.

    Allerdings lieber einmal hupen als einen unvorsichtigen Radfahrer auf der Kühlerhaube zu haben.😉