Beiträge von T-Freak

    Habe bei "P" noch nicht darauf geachtet. Aber welchen Sinn sollte das ergeben? Bei "P" bewege ich das Fahrzeug doch nicht. Wozu brauche ich im Stand die Pieper? Wenn ich mit "D" einparke und es wird vorne eng, dann muss ich eben manuell die Einparkhilfe aktivieren. Kenne ich aber wie gesagt auch gar nicht anders.

    Die Außenabmessung sind vergleichbarer, während der X3 schon deutlich größer ist.

    Stimmt! Aber nur auf dem Papier. Innen ist der X3 kleiner als der Tucson. Und subjektiv nehmen sie sich auch außen nichts. Ein X1 wirkt real eine ganze Klasse niedriger.


    Der Santa Fe ist übrigens auch nicht so viel größer als der Tucson, wird aber gerne mit dem BMW X5 verglichen, es gibt da auch ein schönes Video auf Youtube, wo der BMW natürlich gewinnt...

    Ich weiß nicht, ob es hier erlaubt ist, wortwörtlich zu zitieren. In den meisten Foren ist soetwas verboten. Der Teamleiter Kundenbetreuung hat mir die Garantielaufzeit bis Ende 2021 bestätigt, aber darauf hingewiesen, dass dies die Einhaltung der vorgeschriebenen Wartungsintervalle bedingt. Somit gibt es für mich keinen Unterschied zu einem vom deutschen Hyundai-Händler ausgelieferten Fahrzeug.


    Zuvor musste ich Kopien der Fahrzeugrechnung, des Fahrzeugscheins und des Serviceheftes hochladen.

    Mein Dienstwagen, ein BMW 320d Touring, ist gerade beim Service und als Ersatzwagen habe ich einen BMW X3 xDrive20d (190 PS) mit Sport-Automatik bekommen, sozusagen ein formal und technisch vergleichbares Fahrzeug zu meinem Tucson mit 185 PS Diesel mit 4WD und Automatik. Natürlich habe ich den X3, soweit möglich, entsprechend getestet und möchte kurz meine Eindrücke zusammenfassen.


    Der 2 Liter Diesel des BMW ist mir vertraut, da identisch zu meinem 3er. Allerdings werkelt er im X3 deutlich unkultivierter und weniger agil. Während der Verbrauch beim 3er als sensationell anzusehen ist, liegt er im X3 mindestens auf dem Niveau von Tucson, trotz günstigerer Werksangaben. Der große Diesel im Tucson klingt deutlich besser und geht auch subjektiv kräftiger zur Sache. Das hat mich ebenfalls sehr überrascht, da der X3 zumindest auf dem Papier geringfügig bessere Fahrleistungen erreicht. Überhaupt ist das Geräuschniveau im Tucson besser, insbesondere, was Wind- und Abrollgeräusche angeht.


    Die Fahrwerksabstimmung ist im BMW besser, der X3 fährt sich einigermaßen sportlich und ist trotzdem geschmeidiger unterwegs, besonders auf etwas schlechteren Straßen. Die Bremsen packen beim Tucson gefühlt bissiger zu. Da muss man beim X3 schon deutlich ambtionierter agieren.


    Die nächste Überraschung: Das Platzangebot. Im BMW sitzt es sich im Fond extrem unkomfortabel und ich stoße mit den Knien am Vordersitz an. Im Tucson sitzt man dagegen vergleichsweise fürstlich und hat deutlich mehr Platz. Seitens Kofferraum ist es schwer eine Aussage zu machen, ich würde rein subjektiv sagen, dass sich die Autos da nicht viel nehmen. Aber der BMW hat ein ausziehbares Gepäckraum-Trenn-Netz, welches man im Dachhimmel einrasten kann. Vorn empfinde ich das Platzangebot identisch.


    Hinsichtlich Innenraumanmutung und Materialqualität kann der Tucson allerdings nicht annähernd mit dem BMW mithalten. Das ist eine völlig andere Liga! Seitens Bedienung empfinde ich den Tucson allerdings einfacher und intuitiver.


    Obwohl der X3 einen Listenpreis von knapp 60.000 Euro aufweist, fehlen ihm etliche Ausstattungsmerkmale meines Tucson, der lt. Liste 15.000 Euro günstiger ist. Da wären u.a. das Panoramadach, die schicken 19-Zoll LM-Felgen oder auch die zahlreichen Fahrerassistenzsysteme zu nennen, die es zwar für den X3 auch gibt, die den Fahrzeugpreis dann allerdings nochmals kräftig nach oben schrauben. Das Entertainmentsystem inkl. Navigation und natürlich auch der Audioklang sind im BMW allerdings auch deutlich besser.


    Unterm Strich bin ich jedoch überrascht, wie gut sich der Tucson gegenüber dem X3 behaupten kann. Hinsichtlich Alltagsnutzen und Preis- Leistungsverhälnis hat der BMW klar das Nachsehen. Und das schreibe ich nicht, um mir den Tuscon schönzureden, denn ich bin ein leidenschaftlicher Fan der Marke BMW!


    Würde Hyundai etwas mehr in die Inneneinrichtung des Tuscon investieren (was aus meiner Sicht nicht so wahnsinnig viel kosten kann), könnte er auch im Premiumsegment gut Paroli bieten und würde vermutlich mittel- bis langfristig auch hinsichtlich Image dazugewinnen können.

    Nach Hyundais Ankündigung und den damit verbundenen Diskussionen habe ich den Hersteller angeschrieben und mir meine Garantieansprüche für meinen EU-Wagen schriftlich bestätigen lassen. Das war zwar keine grundsätzliche Überraschung, aber es beruhigt doch ein wenig. Das Fahrzeug war eine Tageszulassung vom Dezember 2016 (in Slowenien zugelassen). Ich habe das Fahrzeug Mitte März 2017 von einem deutschen EU-Händler mit 0 km erworben.

    Ich habe diese hier (innen) verbaut:


    [Blockierte Grafik: https://abload.de/img/dsc0349080ql0.jpg]


    Eigentlich nur, um das Fahrzeug damit aufzuwerten. Jedes meiner Autos der letzten Jahre hatte einen solchen "Ladekantenschutz" aus Edelstahl (der Kia Sportage übrigens auch). Sogar der ansonsten sehr lieblos gemachte Nissan Qashqai +2. Am Stoßfänger hingegen würde ich soetwas nicht aufbringen, genau aus den hier bereits aufgeführten Gründen.

    Noch ein paar Fragen von mir, da ich Anfänger in Sachen Automatik bin. Ich fahre den großen 185 PS Diesel mit 4WD und Wandlerautomatik. Mir ist aufgefallen, dass der Verbrauch bei niedrigeren Geschwindigkeiten bzw. wenn niedrige Gänge genutzt werden, vergleichsweise hoch ist. Auch wenn man an Ampeln steht etc. kann man sehen, wie die Verbrauchsanzeige des Bordcomputers stark beeinflusst wird. Das kannte ich von meinen Handschaltern so nicht. Nachdem, was ich so gelesen habe, ist das aber bei einer Wandlerautomatik normal, da diese in diesen Betriebsmodi nicht sehr energieeffizient arbeitet. Im Ergebnis brauche ich auch beim gemütlichen Cruisen über Land mit einigen Dörfern und Kleinstädten zwischendrin auf jeden Fall meine 7,5l/100km. Wobei die Gegend bei uns in Oberbayern natürlich auch immer wieder Steigungen beinhaltet, auf dem flachen Land mag das anders aussehen. Dafür ist der Verbrauch auf der Autobahn bei mittlerem Tempo (zwischen 120 - 150 km/h) mit ca. 8l/100km für ein so schweres Fahrzeug (meiner hat ein Leergewicht von 1.860 kg) ganz ok.


    Nun zu meinen Fragen:

    • Wenn ich längere Zeit an einer Ampel stehe, bleibe ich momentan in der D-Stellung und halte die Fußbremse gedrückt. Allerdings merke ich da schon ein wenig, dass das Auto eigentlich so eine Art Vorwärtsdrang hat. Ich könnte mir vorstellen, dass das weder verschleißfreundlich, noch kraftstoffsparend ist. Sollte man stattdessen lieber in die Neutral- oder Parkstellung gehen, wenn absehbar ist, dass der Ampelstopp länger dauern wird? Mit einem Handschalter kupple ich ja in solchen Fällen auch aus und stehe nicht minutenlang mit eingelegtem Gang auf der Kupplung.
    • Ist in diesem Zusammenhang die dauerhafte Nutzung der Auto Hold Funktion sinnvoll? Falls ja, warum muss man die vor jeder Fahrt erneut aktivieren?
    • Ich habe gehört, dass es durchaus möglich ist, einen Motor mit Automatikgetriebe abzuwürgen, auch wenn mir das noch nicht passiert ist. Ich könnte mir vorstellen, dass das passieren kann, wenn man an einem Berg losfährt und viel zu wenig Gas gibt. Ist das schon mal jemandem passiert? Falls ja, sollte man dann in die P- oder N-Stellung schalten, um den Motor wieder anzulassen?

    Ich sage schon mal Danke!


    Viele Grüße
    T-Freak

    Das was ein wenig nervt ist der Umstand, das wenn du im Tempomatmodus fährst und dann bis Endgeschwindigkeit beschleunigen willst, das Getriebe nicht in den 6. Gang schaltet. Dann musst du den Tempomaten abschalten.

    Genau das habe ich gestern auch bemerkt und dachte schon, dass an meinem Automatikgetriebe etwas nicht stimmt. Wollte dann manuell in den 6. Gang schalten, aber auch das ging nicht. Im Bordcomputer wurde stattdessen der 6. Gang und ein Pfeil in Grün dargestellt. Da auch der Tempomatmodus grün angezeigt wird, habe ich dann intuitiv den richtigen Schluss gezogen. Warum das so ist, erschließt sich mir aber nicht.

    Habe mittlerweile zwei Momente gehabt, wo der Auffahrwarner sich kurz gemeldet hat. Einmal, als ein vorausfahrendes Auto vor einem Kreisverkehr plötzlich und grundlos gebremst hat und ein weiteres Mal, als ich ohne abzubremsen ein abbiegendes Fahrzeug vor mir hatte. Waren beides keine brenzlichen oder gefährlichen Situationen, aber es beruhigt irgendwie, dass man so einen Assi an Bord hat.